• Fachbeitrag

Anforderungen sind gestiegen

Seifenspender gehören in Sanitärbereichen zu den Komponenten eines Hygienekonzepts. Ob in Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren, Sportstätten oder Verkehrseinrichtungen – sie unterstützen die regelmäßige Handhygiene und tragen dazu bei, das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern deutlich zu reduzieren.

Marktübersicht Seifenspender

Ihre Bedeutung hat insbesondere seit der Corona-Pandemie weiter zugenommen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gestiegen. Moderne Seifenspender sind heute weit mehr als einfache Behälter für Flüssigseife.

Neben klassischen manuellen Modellen kommen zunehmend berührungslose Systeme mit Sensorsteuerung zum Einsatz. Sie minimieren Kontaktflächen, verbessern die Hygiene und erhöhen zugleich den Bedienkomfort. Je nach Einsatzbereich werden Flüssigseifen-, Schaumseifen- oder Sprühseifenspender verwendet. Schaumseife benötigt weniger Produkt pro Anwendung und reduziert den Wasserverbrauch beim Händewaschen. Für Betreiber öffentlicher Gebäude spielen neben der Hygiene vor allem Betriebskosten und Wartungsaufwand eine wichtige Rolle.

Großvolumige Kartuschensysteme oder nachfüllbare Behälter reduzieren die Nachfüllintervalle und erleichtern dem Reinigungspersonal die Arbeit. Geschlossene Kartuschensysteme bieten zudem hygienische Vorteile, da sie das Risiko einer Verunreinigung der Seife während des Nachfüllens minimieren. Gleichzeitig verhindern Dosiersysteme eine übermäßige Seifenabgabe und senken so den Verbrauch.

Text: Daniel Faust