• Fachbeitrag

Das Unternehmen hat die Kreislaufwirtschaft im Blick

Die Hako GmbH hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht und gibt darin einen umfassenden Einblick in ihre Nachhaltigkeitsstrategie sowie die erzielten Fortschritte. Der nach den GRI-Standards erstellte Bericht dokumentiert Maßnahmen und Entwicklungen an den deutschen Standorten und soll Transparenz gegenüber Kunden, Partnern und weiteren Stakeholdern schaffen. Im Mittelpunkt stehen langlebige, ressourcenschonende Produkte, eine höhere Energieeffizienz sowie die fortschreitende Elektrifizierung des Produktportfolios.

Hako legt Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor

Darüber hinaus treibt Hako Ansätze der Kreislaufwirtschaft voran. So wurden im Berichtszeitraum Photovoltaikanlagen ausgebaut und neue, energieeffizientere Maschinengenerationen entwickelt. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, den Energie- und Wasserverbrauch im praktischen Maschineneinsatz weiter zu reduzieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der verstärkte Einsatz von Post-Industrial- und Post-Consumer-Rezyklaten in ausgewählten Bauteilen, um den Verbrauch neuer fossiler Kunststoffe zu senken.

Auch beim Klimaschutz verfolgt Hako langfristige Ziele. Mit dem Beitritt zur Science Based Targets initiative (SBTi) orientiert das Unternehmen seine Klimastrategie am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens. Im Jahr 2026 wurden sowohl die CO₂-Bilanz als auch die kurz- und langfristigen Emissionsreduktionsziele der Hako Gruppe durch die SBTi validiert. Damit bestätigt die unabhängige Initiative die wissenschaftliche Grundlage der Klimaziele.
Neben ökologischen Aspekten rücken auch organisatorische Themen stärker in den Fokus. Hako baut interne Maßnahmen zur Förderung von Diversität, Chancengleichheit und bereichsübergreifender Zusammenarbeit weiter aus. Grundlage des Nachhaltigkeitsberichts ist eine Wesentlichkeitsanalyse, die die relevanten Handlungsfelder in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft definiert.

Zu den GRI-Standards und Hako
Die GRI-Standards (Global Reporting Initiative Standards) gehören zu den weltweit wichtigsten und am häufigsten genutzten Rahmenwerken für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie legen fest, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen Unternehmen offenlegen sollten und schaffen damit eine einheitliche Grundlage für eine transparente, vergleichbare und nachvollziehbare Berichterstattung. Die Standards werden von der unabhängigen Global Reporting Initiative entwickelt und regelmäßig an neue Anforderungen angepasst. Sie können von Unternehmen jeder Größe und Branche genutzt werden und dienen häufig als Basis für Nachhaltigkeits- beziehungsweise ESG-Berichte.

Im Mittelpunkt der GRI-Standards steht die Frage, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft hat. Unternehmen analysieren dazu unter anderem ihren Ressourcenverbrauch, den Ausstoß von Treibhausgasen, den Umgang mit Beschäftigten, die Einhaltung von Menschenrechten oder Maßnahmen entlang der Lieferkette. Ziel ist es, die wesentlichen Auswirkungen transparent zu dokumentieren und Fortschritte nachvollziehbar aufzuzeigen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die sogenannte Wesentlichkeitsanalyse. Sie hilft Unternehmen dabei, diejenigen Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren, die den größten Einfluss auf Mensch und Umwelt haben und deshalb im Bericht besonders berücksichtigt werden müssen.

Von den europäischen ESRS unterscheiden sich die GRI-Standards vor allem im Fokus. Während die GRI die Auswirkungen eines Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt, berücksichtigen die ESRS zusätzlich die finanziellen Auswirkungen von Nachhaltigkeitsthemen auf das Unternehmen selbst. Damit ergänzen sich beide Regelwerke und bilden für viele Unternehmen die Grundlage einer modernen Nachhaltigkeitsberichterstattung. GRI ist der internationale Standard für transparente Nachhaltigkeitsberichte. Er definiert, welche ESG-Daten Unternehmen veröffentlichen sollten und in welcher Form dies geschieht.

Die Hako GmbH zählt zu den international führenden Herstellern von Maschinen und Systemlösungen für die professionelle Reinigungstechnik, Kommunaltechnik sowie den Winterdienst. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Oldesloe wurde 1948 gegründet und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem weltweit tätigen Anbieter entwickelt. Heute ist Hako in mehr als 60 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter. Das Produktportfolio reicht von handgeführten und Aufsitz-Scheuersaugmaschinen über Kehrmaschinen und Kombinationsmaschinen bis hin zu multifunktionalen Geräteträgern für den ganzjährigen kommunalen Einsatz. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Flottenmanagement- und Telematiklösungen, Servicekonzepte sowie Finanzierungs- und Mietmodelle. Zu den wichtigsten Marken der Unternehmensgruppe gehören Hako, Multicar und Citymaster.

Text: Hako/Ergänzungen: Faust