- Fachbeitrag
Wenn das manuelle Kehren an seine wirtschaftlichen Grenzen stößt
Marktübersicht Nachläufer-Kehrmaschinen
Typische Einsatzgebiete sind Werkstätten, Produktionsbereiche, Lager- und Logistikhallen, Parkhäuser, Betriebshöfe sowie Außenflächen von Gewerbeimmobilien. Auch Gebäudedienstleister können die Maschinen für unterschiedliche Kundenobjekte einsetzen. Besonders interessant sind Nachläufer dort, wo Flächen zwar zu groß für eine effiziente Reinigung mit Besen oder Handkehrmaschine sind, gleichzeitig aber häufige Richtungswechsel, Engstellen oder schmale Verkehrswege auftreten. Der wesentliche Vorteil liegt in der höheren Flächenleistung. Hauptkehrwalze und Seitenbesen nehmen Verschmutzungen in einem Arbeitsgang auf und transportieren sie in den Kehrgutbehälter. Dadurch reduziert sich der manuelle Arbeitsaufwand erheblich. Bei regelmäßig wiederkehrenden Reinigungsaufgaben kann die Mechanisierung deshalb nicht nur Zeit sparen, sondern auch die körperliche Belastung des Reinigungspersonals verringern.
Ob sich eine Nachläufer-Kehrmaschine lohnt, hängt allerdings nicht allein von der Quadratmeterzahl ab. Entscheidend sind auch Verschmutzungsgrad, Reinigungshäufigkeit und Flächenstruktur. In einem verwinkelten Lager mit Regalen, Maschinen und schmalen Durchfahrten kann ein handgeführtes Modell trotz größerer Gesamtfläche sinnvoller sein als eine Aufsitzmaschine. Hinzu kommt die vergleichsweise kompakte Bauweise, die Transport und Lagerung erleichtert. Bei der Auswahl sollte zudem die Art des Schmutzes berücksichtigt werden. Für staubintensive Innenbereiche sind eine wirksame Staubabsaugung und ausreichend dimensionierte Filtersysteme wichtig. Im Außenbereich stehen dagegen robuste Kehrwalzen, Seitenbesen und die Aufnahme von gröberem Kehrgut stärker im Vordergrund. Bei größeren oder leicht ansteigenden Flächen empfiehlt sich ein Modell mit Fahrantrieb, da das Gewicht der Maschine sonst die Ergonomie beeinträchtigen kann.
Text: Daniel Faust/Quelle: Hersteller









