- Fachbeitrag
Zusätzliche Zelthalle schafft Raum für das Netzwerken
Facility Services.ch in Winterthur vom 7. bis 8. Mai 2026
Im Fokus der Messe stehen praxisnahe Lösungen für den Unterhalt und Werterhalt von Immobilien. Das Spektrum reicht von klassischen Reinigungsdienstleistungen über technische Services bis hin zu digitalen Anwendungen und strategischem Facility Management. Damit bildet die Veranstaltung in Winterthur in der Ostschweiz die gesamte Wertschöpfungskette des modernen Gebäudebetriebs ab und reagiert auf die steigenden Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Ein zentrales Element des Messeprogramms sind die Fachforen, die den Besuchern ohne zusätzliche Kosten offenstehen. Hier vermitteln Experten, Branchenvertreter und Fachautoren aktuelles Wissen direkt aus der Praxis. Themen wie ressourcenschonende Beleuchtungssanierungen, digitale Lösungen zur Entlastung von Facility-Teams oder ökologische Ansätze in der Container-Reinigung zeigen, wie stark Innovation und Nachhaltigkeit inzwischen miteinander verknüpft sind. Auch Fragen der Ausbildung und Kalkulation im Facility Management werden aufgegriffen, etwa durch digitale Tools, die Prozesse effizienter gestalten sollen.
Am zweiten Messetag rücken technologische Entwicklungen noch stärker in den Mittelpunkt. Diskutiert werden unter anderem chemiefreie Verfahren in der Unkrautbekämpfung, neue Lichtkonzepte für öffentliche Räume sowie die zunehmende Vernetzung von Mensch, Maschine und Daten in der professionellen Reinigung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Robotik, die insbesondere in der Bodenreinigung neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet, zugleich aber auch Fragen nach Integration und Wirtschaftlichkeit aufwirft.
Erstmals wird 2026 der Uplus Facility Excellence Award verliehen. Initiiert von der Fachzeitschrift Unterhaltplus in Zusammenarbeit mit der Messe, zeichnet er innovative Lösungen aus, die den Arbeitsalltag im Facility Management spürbar verbessern. Gesucht werden Projekte und Produkte mit echtem Praxisnutzen, die als Impulsgeber für die Branche dienen können. Ergänzt wird die Auszeichnung durch den Publikumsliebling Award, bei dem die Messebesucher selbst über besonders überzeugende Innovationen abstimmen. Parallel zur inhaltlichen Weiterentwicklung wurde auch die Infrastruktur der Messe gezielt ausgebaut. Eine zusätzliche Zelthalle reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Ausstellungsflächen, während ein separates Networking-Zelt mit VIP-Bereich neue Räume für Austausch und Geschäftsanbahnung schafft. Damit soll nicht nur die Aufenthaltsqualität erhöht, sondern auch der zunehmenden Bedeutung persönlicher Kontakte in einer digitalisierten Branche Rechnung getragen werden.
Die Ausstellerliste liest sich wie ein Querschnitt durch das Who’s who der Branche. Neben etablierten Marktführern präsentieren sich langjährige Partner ebenso wie junge Unternehmen mit innovativen Ansätzen. Diese Mischung ist ein wesentlicher Faktor für die Dynamik der Messe in der Schweiz, die sowohl bewährte Lösungen als auch neue Impulse sichtbar macht. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Netzwerk aus Verbänden, Sponsoren und Medienpartnern. Organisationen wie Allpura, der Berufsverband der Hauswarte oder verschiedene Fachverbände aus dem Betriebsunterhalt sichern die inhaltliche Verankerung in der Branche. Gleichzeitig sorgen Medienpartnerschaften und Sponsoren aus Industrie und Dienstleistung dafür, dass die Messe kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.
Mit ihrem klaren Fokus auf Praxis, Qualität und fachliche Tiefe hat sich die Facility-Services.ch als Branchenplattform etabliert. Die Messe dürfte diesen Anspruch weiter festigen und zugleich zeigen, wie sich der Gebäudebetrieb im Spannungsfeld von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Effizienz positioniert.
Text: Daniel Faust / Quelle: Messe









