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Elea Rauh gewinnt Deutsche Meisterschaft im Gebäudereiniger-Handwerk in Frankfurt am Main
20-Jährige aus Bayern setzt sich im Finale durch
Nach drei erfolgreich absolvierten Prüfungsaufgaben setzte sich die 20-jährige Elea Rauh gegen elf weitere Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland durch. Für die Teilnahme müssen die Gesellen ihre Abschlussprüfung mindestens mit der Note „gut“ bestanden, zum Zeitpunkt der Prüfung das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet und sich zuvor in den jeweiligen Landeswettbewerben qualifiziert haben. Elea Rauh hat nach der Schule eine zweieinhalbjährige Ausbildung beim Innungsunternehmen Moritz Fürst in Nürnberg absolviert. Mittlerweile ist sie in ihre Heimatstadt Hof zurückgekehrt und ist dort beim Innungsunternehmen SF Gebäudereinigung als technische Leiterin tätig.
Zweiter Bundessieger wurde Jamie Lion Ungermann aus Nordrhein-Westfalen (20) vor Laura Reinholdtz aus Sachsen (23). Die drei Wettbewerbsbesten erhalten den mit insgesamt 4.500 Euro dotierten Carl-Gegenbauer-Preis des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Zudem kämpfen alle Teilnehmer um den mit 2.000 Euro dotierten „Newcomerpreis“ des BIV. Vor den Augen der zehnköpfigen Jury stellten die Teilnehmer ihr Können an drei Stationen unter Beweis: der mechanisch unterstützten, chemiefreien Reinigung von Außenjalousien mit Reinwasser, der desinfizierenden Reinigung einer Indoor-Umkleidekabine sowie der Reinigung von Glasvitrinen und Böden unter Einsatz von Robotik.
BIV-Vorstandsmitglied Matthias Stenzel nahm bei der Siegerehrung Bezug auf den besonderen Austragungsort: „Wer hier steht, hat sich durchgesetzt – nicht nach Verlängerung oder Elfmeterschießen, sondern durch saubere Arbeit, Ausdauer und echte Leidenschaft.“
Neben Michael Wolf, Obermeister der Hessischen Landesinnung, richtete der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz (CDU), Grußworte an die Nachwuchsstars: „Die besten Fachkräfte des Gebäudereiniger-Handwerks haben eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt und gezeigt, wie viel Fachwissen, Präzision und Engagement in ihrem Handwerk stecken. Leistungen wie diese sind eine gute Grundlage für die Zukunft des Handwerks und ein wichtiges Vorbild für kommende Generationen.“









