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Facility-Service-Markt wächst langsamer, neue Impulse durch KRITIS-Regulatorik
Lünendonk-Liste 2026 veröffentlicht
An der Spitze des Rankings behauptet sich Apleona mit einem Umsatz von 3,23 Milliarden Euro und einem Wachstum von 8,1 Prozent. Rang zwei belegt Spie Germany Switzerland Austria mit 2,85 Milliarden Euro, gefolgt von Wisag Facility Service mit 1,81 Milliarden Euro. Erstmals überschreitet auch Piepenbrock die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Damit erzielen nun fünf Anbieter in Deutschland mehr als eine Milliarde Euro Umsatz im Facility-Service-Geschäft.
Für Bewegung im Ranking sorgen mehrere Neuzugänge. So erfüllen Leadec, Zech Group und B&O Service erstmals die Kriterien für die Aufnahme in die Liste. Das stärkste Wachstum unter den Top 25 verzeichnet CBRE mit einem Plus von 28,3 Prozent. Ebenfalls deutlich zulegen konnten Goldbeck (+24,0 Prozent) und Sauter FM (+17,3 Prozent). Trotz der konjunkturellen Herausforderungen bleiben die Aussichten für die Branche positiv. Lünendonk prognostiziert bis 2030 jährliche Wachstumsraten zwischen 6,6 und 7,0 Prozent.
Als wichtiger Treiber gilt die zunehmende Regulierung im Bereich kritischer Infrastrukturen. Mit dem KRITIS-Dachgesetz steigen die Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Resilienz von Gebäuden und technischen Anlagen. Davon dürften insbesondere Anbieter profitieren, die integrierte Facility-Management-Konzepte, technische Dienstleistungen und Betreiberverantwortung aus einer Hand anbieten.
Nach Einschätzung von Lünendonk entwickelt sich die Branche zunehmend vom klassischen Gebäudedienstleister zum strategischen Partner. Neben Nachhaltigkeit rücken Themen wie Risikomanagement, Versorgungssicherheit und Resilienz stärker in den Fokus. Facility Services werden damit für viele Unternehmen zu einem zentralen Baustein der Unternehmens- und Standortstrategie.









