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Personalmangel, Anforderungen und Kostendruck sind die primären Treiber
Personalmangel, Anforderungen und Kostendruck sind die primären Treiber
Nach aktuellen Marktprognosen soll der weltweite Umsatz mit professionellen Reinigungsrobotern 2026 auf rund 4,37 Milliarden Euro steigen. Bereits 2025 lag das Marktvolumen bei etwa 3,7 Milliarden Euro. Langfristig rechnen Analysten bis 2034 sogar mit einem Potenzial von mehr als 16 Milliarden Euro. Auch die Absatzzahlen entwickeln sich deutlich nach oben. Der Weltverband für Robotik IFR meldete für 2024 weltweit über 25.000 verkaufte Reinigungsroboter, was einem Wachstum von 34 Prozent entspricht.
Besonders stark nachgefragt werden autonome Scheuersaugmaschinen für großflächige Einsatzbereiche wie Flughäfen, Einkaufszentren, Krankenhäuser oder Logistikzentren. Gleichzeitig differenzieren Hersteller ihre Systeme zunehmend aus. Statt universeller Allroundlösungen entstehen spezialisierte Roboter für konkrete Anwendungen. So wurden zuletzt kompakte Modelle für enge Flächen ebenso vorgestellt wie autonome Systeme für Sanitärbereiche oder thermische Reinigungslösungen mit erhitztem Wasser gegen hartnäckige Verschmutzungen.
Auch technologisch entwickelt sich der Markt rasant weiter. Moderne Geräte kombinieren heute 3D-LiDAR, Kamerasysteme und KI-gestützte Navigation, um sich sicher in dynamischen Umgebungen zu bewegen. Verbesserte Hinderniserkennung und cloudbasierte Flottensteuerung sollen dabei die Produktivität und Betriebssicherheit erhöhen. Zunehmend an Bedeutung gewinnt zudem das sogenannte Robots-as-a-Service-Modell. Dabei erwerben Unternehmen die Systeme nicht mehr klassisch über hohe Investitionssummen, sondern nutzen sie gegen monatliche Gebühren.
Für Gebäudedienstleister und Betreiber bedeutet dies mehr Flexibilität und niedrigere Einstiegshürden. Laut IFR wuchs die Zahl solcher RaaS-Flotten zuletzt um mehr als 30 Prozent. Parallel dazu rücken regulatorische Anforderungen stärker in den Fokus. Mit der Weiterentwicklung internationaler Sicherheitsnormen sowie neuen Vorgaben durch den EU AI Act steigen die Anforderungen an autonome Systeme. Hersteller müssen künftig nicht nur technische Sicherheit gewährleisten, sondern auch den sicheren Betrieb in öffentlichen und stark frequentierten Bereichen nachweisen.
Die professionelle Reinigungsrobotik entwickelt sich damit zunehmend vom Innovationsprojekt zur wirtschaftlich relevanten Standardtechnologie der Gebäudereinigung.









