Nachhaltigkeits-Partner (Anzeige)



igefa – Partner für nachhaltige Produkte und Services
Nachhaltigkeit gewinnt auch bei der Beschaffung von Reinigungs- und Hygieneprodukten weiter an Bedeutung. Die Vielzahl von Zertifizierungen und Herstellerangaben erschwert die Orientierung. Für Beschaffungsverantwortliche stellt sich deshalb zunehmend die Frage: An welchen Kriterien lässt sich erkennen, welche Produkte hinsichtlich Nachhaltigkeit tatsächlich besser abschneiden als vergleichbare Artikel? Genau hier setzt der ingreen Nachhaltige Warenkorb der igefa an. Er stellt Produkte in den Vordergrund, die im Hinblick auf Nachhaltigkeit besser abschneiden als Vergleichsprodukte. Voraussetzung für die Aufnahme sind definierte Hersteller- und Produktkriterien. Die Erfüllung der Produktkriterien wird durch unabhängige Nachweise bestätigt.
Zweistufige Prüfung schafft Orientierung
Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Im ersten Schritt werden die Hersteller betrachtet. Sie müssen entweder ein externes CSR-Assessment bei einem anerkannten Anbieter durchlaufen und dabei mindestens ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen oder die von der igefa definierten Herstellerkriterien erfüllen. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Arbeitsbedingungen, Klima, Umwelt- und Energiemanagement, Wasser sowie Reporting. Erst wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, folgt die Betrachtung auf Produktebene. Dafür werden die wesentlichen ökologischen und sozialen Herausforderungen entlang des Produktlebenszyklus analysiert – vom Rohstoff über Produktion, Transport und Nutzung bis zum End-of-Life. Entscheidend für die Aufnahme in den Nachhaltigen Warenkorb sind Nachhaltigkeitsmerkmale, die diese Herausforderungen adressieren. Anerkannte Labels dienen dabei als unabhängiger Nachweis. Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je nach Produktkategorie. Bei Hygienepapieren spielt beispielsweise der Einsatz von 100% Altpapier eine Rolle. Müllbeutel und Abfallsäcke müssen unter anderem einen Anteil von mind. 80% Post-Consumer-Rezyklaten enthalten. Bei Reinigungsmitteln werden wiederum Kriterien wie kein Mikroplastik (nach ECHA-Definition) und erhöhte biologische Abbaubarkeit berücksichtigt. Damit folgt die Bewertung keinem pauschalen Schema, sondern den jeweils relevanten Herausforderungen einer Produktgruppe.
Nachhaltigkeit in der Beschaffung systematisieren
Für Unternehmen der Gebäudereinigung kann ein solcher Ansatz vor allem eines leisten: Orientierung in einem zunehmend komplexen Markt. Denn die Entscheidung für nachhaltigere Produkte setzt voraus, dass Kriterien nachvollziehbar sind und Aussagen überprüft werden können. Gleichzeitig sollte die Produktauswahl nicht isoliert betrachtet werden. Auch Verbrauchsmengen, Dosierung, Lieferhäufigkeiten oder Beschaffungsprozesse beeinflussen die Nachhaltigkeitsleistung. Aus Sicht der igefa ist der Nachhaltige Warenkorb deshalb ein Baustein für eine systematisch nachhaltigere Beschaffung. Der Ansatz lässt sich beispielsweise mit einer Analyse des bestehenden Produktportfolios verbinden: Welche Produkte werden aktuell eingesetzt? Für welche Artikel gibt es Alternativen, die hinsichtlich Nachhaltigkeit besser abschneiden? Und wie entwickelt sich der Anteil entsprechender Produkte am gesamten Beschaffungsvolumen? An diesem Punkt setzen weitere Services der igefa an: Der ingreen Report schafft Transparenz über den Status quo und zeigt konkrete Potenziale auf. Das ingreen Dashboard macht die Entwicklung sichtbar und unterstützt dabei, Nachhaltigkeit in der Beschaffung gezielt zu steuern.Damit wird nachhaltigere Beschaffung zu einem kontinuierlichen Prozess. Nicht jeder Artikel muss von heute auf morgen ausgetauscht werden. Vielmehr geht es darum, belastbare Informationen bereitzustellen, relevante Potenziale zu erkennen und Produktauswahl und Prozesse schrittweise weiterzuentwickeln. Gerade für die professionelle Gebäudereinigung, in der große Mengen an Verbrauchsprodukten regelmäßig beschafft werden, kann eine solche systematische Betrachtung einen wichtigen Hebel darstellen.








